Ayurveda bedeutet "Wissen vom Leben" - die ayurvedischen Massagetechniken sind eine Kunst und Heilkunde zugleich. Bei unseren Kuren werden Sie mit heilenden Essenzen gesalbt und erfahren einen intensiven Behandlungsprozess unter zwei oder vier Händen im harmonischen Rhythmus.
Hier erklären wir Ihnen die verschiedenen Begriffe aus dem Ayurveda - von A wie Abhyanga bis V wie Vata.


Abhyanga
Ganzkörper-Massage
Einfühlsam wird der ganze Körper unter zwei oder vier Händen mit warmen Ölen kunstvoll massiert und ausgestrichen. Die ayurvedischen Massage-Öle werden nach speziellen Rezepturen angefertigt und auf den Hauttyp, die Konstitution und die Krankheitsbilder abgestimmt.


Agni
"Verdauungsfeuer"
Agni läßt sich mit "Verdauungsfeuer" übersetzen. Es handelt sich hierbei um eines der wichtigsten Wirkungsprinzipien in unserem Körper. Es steuert alle Verdauungs- und Stoffwechselprozesse z.B. über die Regulierung der Verdauungsenzyme und -hormone.


Ayurveda
altindische Heilkunde
Ayurveda wird übersetzt als das Wissen (Veda) vom Leben (Ayur). Die altindische Heilkunde umfasst 8 verschiedene Medizinzweige, welche rationale, psychologische und spirituelle Therapiemethoden zur Heilung und Gesunderhaltung einsetzen.


Dhara
Körpergüsse
Ein warmer Ölguss öffnet Blockaden und befreit Verschlackungen im ganzen Körper oder in ausgesuchten Regionen. Spezielle Dhara-Therapien von Herz, Rücken, Nabel oder Gelenken behandeln Körper, Geist und Emotionen sanft und effektiv


Dhatu
Körpergewebe
Die Körpergewebe heißen im Ayurveda Dhatus. Der wesentliche Unterschied zum schulmedizinischen Verständnis der Gewebe liegt darin, daß die Dhatus während des Stoffwechsels einen Umwandlungs- oder Verfeinerungsprozeß durchlaufen, wobei ein Gewebe aus dem jeweils vorgeschaltetem hervorgeht.


Dosha
wichtigste Faktoren der ayurvedischen Lehre
Bei den Doshas handelt es sich um drei Prinzipien, die für die Steuerung sämtlicher Abläufe und Funktionen im Körper verantwortlich sind. Die drei Doshas – vata, pitta und kapha – sind die wichtigsten Faktoren der ayurvedischen Lehre überhaupt. Denn sie sind für alle positiven und negativen Veränderungen im Körper verantwortlich, je nachdem ob sie sich in einem normalen oder in einem pathologischen Zustand befinden. Es handelt sich nicht um Substanzen, sondern um höchst dynamische Kräfte, die alle physiologischen und pathologischen Prozesse im Körper steuern.


Dravyaguna
Pflanzenheilkunde des Ayurveda
Dravyaguna ist die Pflanzenheilkunde des Ayurveda. Die Kräuter, Samen, Rinden und Früchte werden in der Ayurveda-Heilkunde als Einzelpräparate oder im Rahmen komplexer Rezepturen – auch in Kombination mit tierischen und metalischen Substanzen – verabreicht.


Garshan
Seidenhandschuhmassage
Eine anregende Trockenmassage mit rauhen Seidenhandschuhen, die den Stoffwechsel und Lymphfluß aktiviert. In der sanften Form des Garshan wird der Körper nach den gleichen Prinzipen wie bei einer Ölmassage ausgestrichen. Die dynamische Garshan-Variante sieht sehr viel kleinere und kräftigere Striche vor und wird vor allem zur Gewichtsreduktion und Gewebsstraffung eingesetzt.


Guna
Bezeichnung für zwei verschiedene Begriffe
Der Begriff Guna wird im Ayurveda für zwei verschiedene Begriffe verwendet: 1. bedeutet Guna übersetzt Eigenschaft und ist der Überbegriff für die Beschreibung von bspw. schwer, leicht, spitz, rauh, weich, penetrierend o.ä. Die 2. Bedeutung von Guna beschreibt die die mentalen Eigenschaften des Geistes Tamas, Rajas und Sattva


Kapha
Synthese-Prinzip
Das "Synthese-Prinzip" des Körpers wird im Ayurveda kapha genannt. Es bildet sich aus dem Erd- und Wasser-Element und ist verantwortlich für die Stabilität des Körpers. Die Eigenschaften von kapha sind ölig, kühl, schwer, süß, stabil, schleimig oder klebrig und weich.
