Was ist Ayurveda?

Jeder Mensch ist einzigartig

Ayurveda ist die traditionelle Heilkunde Indiens und eines der ältesten Medizinsysteme der Welt. Seine besondere Stärke liegt darin, jeden Menschen individuell zu betrachten und zu begleiten. Grundlage dafür ist die persönliche Konstitution, die sich aus den drei Doshas Vata, Pitta und Kapha zusammensetzt. Diese ayurvedischen Wirkprinzipien prägen körperliche Prozesse ebenso wie mentale und emotionale Eigenschaften.


Ziel des Ayurveda ist es, dieses individuelle Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen. Das beginnt bereits im Alltag: Eine bewusste Ernährung und eine typgerechte Lebensweise bilden die Basis für langfristige Gesundheit. Yoga und Meditation können die Regeneration unterstützen.


Ayurveda wird jedoch nicht nur präventiv angewendet, sondern auch therapeutisch. Auf Grundlage einer ayurveda-medizinischen Diagnose kommen unter anderem Ölmassagen, Kräutertherapien und Reinigungsverfahren zum Einsatz, um Körper und Geist in ihrem natürlichen Gleichgewicht zu unterstützen.

 

dosha-test

ernährung

detox & panchakarma

tipps für zu hause

Die ayurvedische Ernährung

Ayurveda, die 5.000 Jahre alte Medizin Indiens, beinhaltet ein komplettes System für die Ernährung. Es basiert darauf, dass die Speisen individuell zusammen gestellt und gut verträglich sind.

Mit viel Gespür für die intelligente Verwendung aller Schätze der Natur berücksichtigt ein ayurvedischer Speiseplan die physischen und mentalen Bedürfnisse des Einzelnen. Dadurch schenken Nahrungsmittel nicht nur wertvolle Vitalenergie, sondern auch physische Gesundheit, eine zufriedene Seele und einen klaren Geist.

In der Ayurveda-Ernährung vereint sich wirkungsvolle Ernährungstherapie mit kreativer Kochkunst. Frische Lebensmittel werden passend zum Konstitutionstyp sowie zu den Tages- und Jahreszeiten ausgewählt und so auf den individuellen Stoffwechsel ausgerichtet.

Ayurvedische Kräuter und Gewürze verleihen den zubereiteten Speisen Vielfalt im Geschmack und wirken positiv auf den menschlichen Organismus ein.

Merkmale der ayurvedischen Ernährung

  • Die Ayurveda-Ernährung ist typgerecht. Ein Ayurveda-Ernährungsberater spricht Empfehlungen aus, die sich nach der individuellen Konstitution und ihren Störungen richtet.
  • Die ayurvedische Ernährung differenziert zwischen geistigen, emotionalen und körperlichen Wirkungsweisen. Der Speiseplan wird je nach den individuellen Bedürfnissen auf die Erneuerung der Körpergewebe, zur Heilung, zum Glücklichsein oder auf die persönliche Entwicklung abgestimmt.
  • Die ayurvedische Ernährung ist alltagsgerecht. Entsprechend des Lebensstils werden die Regeln und einfachen Kochrezepte individuell angepasst.
  • Die Zyklen des Lebens werden berücksichtigt. Die Auswahl und Zubereitung von Nahrungsmitteln entspricht den Lebensphasen, Jahres- und Tageszeiten.
  • Ayurvedisches Kochen ist undogmatisch und phantasievoll. Die Nahrung wird je nach individuellem Geschmack und Kulturkreis anders zubereitet, so dass sie wohlschmeckend und sinnlich erfüllend ist.
  • Die ayurvedische Ernährung ist Medizin. Entsprechend des Gesundheitszustandes können spezielle Diäten und Kuren den Heilprozess fördern.

10 Grundregeln der Ayurveda-Ernährung

Neben einem großen Katalog zum individuellen Konstitutions- und Stoffwechselausgleich gibt es im Ayurveda auch einige Grundregeln, die jeder Mensch in seiner Ernährung berücksichtigen sollte, wenn er seine Gesundheit fördern und seine Leistungsfähigkeit steigern möchte. Die folgenden Ernährungsregeln helfen, das individuelle Dosha-Gleichgewicht immer wieder auszubalancieren und die Verdauungsvorgänge zu optimieren. Sie lassen sich in den täglichen Speiseplan integrieren und können auch gezielt im Rahmen einer ernährungstherapeutischen Diät eingesetzt werden.

1. Die richtige Menge

Essen Sie in Maßen, denn sowohl zu viel als auch zu wenig Nahrung führen zu Störungen. Dazu vierteln Sie das Fassungsvermögen Ihres Magens in Ihrer Vorstellung: Zwei Teile sind für feste und ein Teil für flüssige Nahrung (wie Getränke oder Suppen) gedacht; der vierte Teil sollte frei bleiben, damit die Verdauungsfunktionen nicht gestört werden.

2. Zu den Mahlzeiten nicht trinken

Um das Verdauungsfeuer nicht zu löschen, sollte man eine bis anderthalb Stunden vor und nach dem Essen nichts trinken. Zum Essen hat sich das schluckweise Trinken von einem Glas heißen Wassers jedoch als verdauungsfördernd erwiesen. Ausnahmen vor dem Essen bilden auch verdauungsanregende Tees. Für die allgemeine Flüssigkeitsaufnahme sind warmes Leitungs- oder stilles Mineralwasser und Kräutertees am besten geeignet.

3. Hochwertige Nahrungsmittel essen

Ihre Nahrung sollte stets rein sein, d.h. hochwertig, frisch und mit Liebe zubereitet. Die beste Qualität bieten Eigenanbau und Bioläden, da hier die Produkte so wenig wie möglich mit Düngemitteln, Insektiziden, Konservierungsmitteln und Schadstoffen belastet sind. Zudem sollte man Nahrung aus der näheren Umgebung und Güter der Saison bevorzugen.

4. Gekochte und selbst zubereite Mahlzeiten bevorzugen

Kochen Sie möglichst selbst und essen Sie warme Mahlzeiten. Warme Speisen regen die Verdauung und den Stoffwechsel an. Selbst Schwerverdauliches kann dann besser aufgespaltet und verwertet werden. Mindestens sollten die Hauptmahlzeiten (Mittag- und Abendessen) warm zubereitet sein.

5. Individualität in Nahrungsauswahl und Zubereitung

Bedenken Sie bei der Wahl der Nahrungsmittel Ihre persönlichen Vorlieben und Verträglichkeiten, d.h. ihre Konstitution (Prakriti) sowie ihre gegenwärtigen Gesundheitsstörungen (Vikriti).

6. In Ruhe essen und gut kauen

Essen Sie in Ruhe, jedoch nicht zu langsam. Kauen Sie die Nahrung gut durch und schenken Sie dem Genuss beim Essen Ihre volle Aufmerksamkeit. Sie nehmen dadurch Magen und Darm eine Menge Arbeit ab.

7. In angenehmer Atmosphäre essen

Essen Sie an einem geeigneten Ort, der mit Dingen versehen ist, die bei Ihnen Wohlbefinden hervorrufen. Die psychische Komponente ist bei der Nahrungsaufnahme sehr wichtig. Seien Sie mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit beim Essen. Wenn Sie viel reden, nebenbei lesen oder fernsehen, schmälern Sie Ihren Genuss, beeinträchtigen die Verdauung und auf lange Sicht Ihre Gesundheit.

8. Regelmäßig essen und Zwischenmahlzeiten vermeiden

Essen Sie regelmäßig und vermeiden Sie unkontrollierte Zwischenmahlzeiten. Am besten ist es, erst wieder zu essen, wenn die vorangegangene Mahlzeit verdaut ist. Nur so werden die Verdauungs- und Stoffwechselprozesse nicht belastet. Deswegen sollten Sie viele Mahlzeiten und häufige Snacks vermeiden. Drei Mahlzeiten sind die Regel. Die Nahrung, die Sie morgens und mittags zu sich nehmen, sollte am Abend verdaut sein und das Abendessen am nächsten Morgen.
 

  • Morgens haben wir eine träge Verdauungsfunktionen: kleines und leichtes Frühstück
  • Mittags ist die Verdauungskraft am stärksten: Hauptmahlzeit
  • Abends ca. drei Stunden vor dem Schlafengehen essen: leichte, warme Mahlzeit
     

Auf keinen Fall abends Nahrungsmittel einnehmen, die die Transportfunktionen (Srotas) beeinträchtigen wie Käse, Joghurt und säuerliche Speisen.

9. Auf den ausgewogenen Geschmack achten

Im Ayurveda gilt eine Mahlzeit als ausgewogen, die alle sechs Geschmacksrichtungen enthält. Idealerweise nimmt man diese in folgender Reihenfolge zu sich: süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb. Dies entspräche den Phasen der Verdauung. Das Kochen mit Ghee (Butterfett) intensiviert den Geschmack und fördert die Verdauung.

10. Auf die richtigen Kombinationen achten

Die lange Erfahrung des Ayurveda hat gezeigt, dass gewisse Nahrungsmittel nicht kombiniert werden sollten. Im Ayurveda werden diese „falschen Kombinationen“ immer wieder als Ursachen verschiedenster Erkrankungen angesehen. Sie behindern die Transportfunktionen und „verunreinigen” das Blut, was zum Beispiel die Hauptursache vieler Hautkrankheiten ist.
 

  • Milch niemals gemeinsam (also zur gleichen Mahlzeit) mit Saurem und Salzigem, Fleisch, Fisch, Knoblauch, Rettich, Granatäpfeln, Blattgemüse, Senf, Sesamsamen, Basilikum oder Bananen einnehmen.
  • Milchfreundlich sind hingegen: Mango, Weintrauben, Honig, Ghee, Butter, Ingwer, Pfeffer, Zucker, Reisflocken, Gerste und die Amla-Frucht (Emblica officinalis). Fleisch sollte nicht mit Honig, Sesam, Milch, Rettich, Zucherrohrprodukten oder Sprossen kombiniert werden, denn dies würde zu verschiedenen Nervenstörungen führen. Fisch nicht mit Banane, Milch, Joghurt und Buttermilch kombinieren.
  • Frische Früchte am besten nicht mit gekochten Speisen kombinieren.
  • Saure Früchte nicht mit Joghurt oder Käse zusammen essen.

Erkennen Sie Ihren Ayurveda-Ernährungstyp

Fragebogen zur Typbestimmung

Vata, Pitta oder Kapha?

Entscheidend für die typgerechte Ernährung ist der Jetzt-Zustand (Vikriti) der Doshas, der durch die richtige Auswahl und Zubereitung der Nahrung in Balance gebracht wird. Nach dem Prinzip „Gegensätze gleichen sich aus“ sollte die tägliche Ernährung immer der Besänftigung von ausgeprägten Eigenschaften dienen.


Sind die in der Tabelle aufgeführten Qualitäten auf körperlicher oder mentaler Ebene stark ausgeprägt, so zeigen sie das Ungleichgewicht von einem oder mehrerer Doshas an. Diese können mit Speisen gegensätzlicher Qualität ausgeglichen werden.

 

Vata Pitta
  • leicht
  • trocken
  • kalt
  • rau
  • beweglich
  • sensibel
  • blähend
  • wechselhaft
  • sauer
  • heiß
  • gerötet
  • brennend
  • scharf
  • entzündlich
  • penetrierend
  • gereizt
___ Anzahl ___ Anzahl
   
Kapha  
  • schwer
  • feucht
  • unbeweglich
  • antriebslos
  • schleimig
  • süß
  • gewebeaufbauend
  • ölig
 
___ Anzahl  

Appetit und Verdauungskapazität

Der Leitsatz der ayurvedischen Ernährung lautet „Du bist, was du verdaust“. Entsprechend der typgerechten Stoffwechselqualität (Agni) achtet die typgerechte Ernährung auf die richtige Menge, Nahrungsmittelauswahl und Gewürze während der Mahlzeiten.

 

Vata Pitta
  • wechselhafter Appetit
  • Blähungen
  • trockener Stuhl
  • häufig Verstopfung
  • manchmal Durchfall
  • nimmt leicht Gewicht ab
  • starker Appetit
  • Sodbrennen
  • Magenbrennen
  • Durchfall
  • gelblicher, lockerer Stuhl
  • aktiver Stoffwechsel
___ Anzahl ___ Anzahl
   
Kapha  
  • mäßiger Appetit
  • isst oft zuviel
  • Völlegefühl
  • schmieriger Stuhl
  • langsame Verdauung
  • nimmt leicht an Gewicht zu
 
___ Anzahl  

Dosha-Störungen und Krankheitsneigungen

Für welche Beschwerden sind Sie besonders anfällig? Hier können Sie mit einer typgerechten Ernährung direkt gegensteuern.

 

Vata Pitta
  • Schlafstörungen
  • Ängste, Sorgen, Nervosität
  • Untergewicht, Auszehrung
  • Immunschwäche
  • Ohrgeräusche oder Tinnitus
  • häufige Schmerzen, Steifigkeit und Krämpfe
  • Beschwerden des Bewegungsapparats, neurologische Erkrankungen
  • Fieber, exzessives Schwitzen
  • emotionale Reizbarkeit und Aggressionen
  • Entzündungen und Eiterung
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • unreine Haut, Hautkrankheiten
  • Schwächung des Sehvermögens
  • frühzeitiger Haarausfall und/oder Haarergrauen
___ Anzahl ___ Anzahl
   
Kapha  
  • Wasseransammlungen, Ödeme
  • übermäßige Schleimbildung in den Bronchien, Stirn, Nebenhöhlen
  • Schweregefühl im Körper, Übergewicht, Fettleibigkeit
  • Schläfrigkeit, exzessiver Schlaf
  • Diabetes
  • Tumorbildung
 
___ Anzahl  

Auswertung

Zählen Sie die Kreuze zusammen. Haben Sie auffällig viele Qualitäten bei einem oder zwei Doshas angekreuzt, so sollten Sie die nachstehenden Tipps berücksichtigen.

Ernährungstipps für jede Konstitution

Ernährung zum Vata-Ausgleich

  • Essen Sie drei warme und gekochte Speisen am Tag, gerne auch als Eintopfgerichte zubereitet.

  • Bevorzugen Sie warme, gekochte, aufbauende und leicht verdauliche Nahrungsmittel mit süßer Geschmackskomponente. Besonders gut verträglich sind: Wurzelgemüse, Nüsse, Getreideflocken, Kompott aus süßen Früchten, Butter und Sahne.
  • Genießen Sie schwerverdauliche Speisen – wie Rohkost, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte – nur in kleinen Mengen.
  • Kochen Sie mit verdauungsfördernden Gewürzen wie Ingwer, Kreuzkümmel, Hing (Asafötida), Fenchel, Zimt und Anis.
  • Essen Sie regelmäßig und in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre.
  • Bevorzugen Sie warme Getränke und trinken Sie am Vormittag 1–2 Tassen warmes Ingwerwasser.

Ernährung zum Pitta-Ausgleich

  • Nehmen Sie die Hauptmahlzeit am Mittag ein, wenn das Verdauungsfeuer (Agni) am höchsten brennt.

  • Meiden Sie möglichst saure, scharfe und erhitzende Nahrungsmittel, wie Zitrusfrüchte, saure Beeren, Essig, Tomaten, Salz, Alkohol, rotes Fleisch, saure Milchproduke und scharfe Gewürze.
  • Bevorzugen Sie alle süßen und bitteren Gemüse - wie Blattgemüse, Wurzelgemüse - und essen Sie jeden Tag eine große Portion Salat und/oder Rohkost.
  • Viel Sport und Bewegung helfen beim körperlichen und mentalen „Druckablassen“.
  • Kochen Sie mit Gewürzen, die das Verdauungsfeuer ausgleichen, wie Kurkuma, Koriander, Fenchel, Kardamom und frischen Gartenkräutern.

Ernährung zum Kapha-Ausgleich

  • Überladen Sie Ihren Magen nicht und vermeiden Sie Zwischenmahlzeiten.
  • Essen Sie am Abend nicht zu spät und meiden Sie alle kalten, rohen, schweren und schleimigen Speisen, wie Käse, Rohkost, Fleisch oder Milchprodukte. Optimal sind eine Suppe oder Eintöpfe.
  • Regen Sie das Verdauungsfeuer mit scharfen Gewürzen und bitteren Kräutern an: Chili, Pfeffer, Ingwer, Kresse und Schnittlauch eignen sich dafür.
  • Achten Sie auf regelmäßige Bewegung und sportliche Betätigung an der frischen Luft, um den Stoffwechsel anzukurbeln und mehr Leichtigkeit zu gewinnen.
  • Trinken Sie am Morgen 1–2 Tassen heißes Wasser oder Ingwerwasser mit etwas Honig.

Detox und Panchakarma im Ayurveda

Unter Reinigung versteht man im Ayurveda effiziente Ausleitungsverfahren, welche den Körper anregen, sich zu entgiften und zu erneuern. Die inneren Kräfte werden freigesetzt, um angesammelte Körpersäfte (Doshas), Stoffwechselschlacken (Ama) und andere Störfaktoren zu eliminieren. Die intensivsten Reinigungsformen des Ayurveda sind das Fasten und die Panchakarma-Techniken. Reinigung in dieser Art wirkt umfassend, tiefgreifend und intensiv. Sie wird nur unter ständiger Betreuung angewendet und berücksichtigt den Zustand des Einzelnen, seine Beschwerden, das Alter und die Jahreszeit.

Detox - ayurvedisch Fasten

Detox liegt im Trend und alle sprechen über das Fasten. Doch welche Form zur körperlichen und mentalen Entlastung ist die Beste: Heilfasten, Basenfasten, Suppenfasten oder doch lieber Intervall- bzw. intermittiertes Fasten?

Im Ayurveda, der traditionellen indischen Medizin, sollte ein Fastenprogramm stets auf die individuelle Konstitution und die damit verbundenen Stoffwechselqualitäten abgestimmt sein. Denn je nach Dosha-Typ reagieren unsere Verdauungs- und Ausscheidungsorgane unterschiedlich auf den Nahrungsentzug bzw. die spezielle Fastenkost. Kennen wir also die Besonderheiten unseres typgerechten Verdauungsfeuers (Agni), so können wir auch bei der großen Vielfalt moderner Fastentrends die richtige Wahl treffen.

3 Ayurveda-Regeln für die Fastenkur

Egal für welche Detox-Form wir uns entscheiden, die folgenden ayurvedischen Fastenregeln gelten für jede Reinigungskur und jeden Fastentyp.

Kein Stress während der Fastenzeit

Ein entspanntes Nervensystem ist die Voraussetzung für alle Stoffwechsel- und Reinigungsprozesse im Körper. So sollten wir während unserer Fastentage auf genügend Ruhe- und Entspannungsphasen achten.

Im Rhythmus bleiben

Gerade wenn wir gar nichts oder nur wenig essen, gewinnt unser Organismus aus regelmäßigen Gewohnheiten innere Stabilität und Kraft. Je besser es uns gelingt, im regelmäßigen Rhythmus zu trinken bzw. zu essen, umso besser fühlen wir uns.

Heißes Wasser trinken

Die Dusche von innen: Die Zirkulationskanäle (Srotas) werden durch heißes Wasser gereinigt und in ihrer Ausscheidung angeregt. Das Abkochen verbessert die Leitfähigkeit sowie die auskratzenden und stoffwechselanregenden Qualitäten des Wassers.

Die kleine Ayurveda-Reinigungskur

Auch außerhalb einer professionellen Panchakarma-Kur ist es aus ayurvedischer Sicht sinnvoll, den Körper in regelmäßigen Abständen von Ballast zu befreien. Deshalb haben wir für Sie ein kleines Ayurveda-Reinigungsprogramm für zu Hause zusammen gestellt, mit dem Sie Ihren Organismus auf schonende Weise entlasten können.

 

Anleitung für einen Ayurveda Detox-Tag

Gönnen Sie sich einen vitalisierenden Reinigungstag, um die Doshas ins Gleichgewicht zu bringen, das Agni zu optimieren, Ama abzubauen und die Psyche zu stärken. Dazu benötigen Sie nur drei Dinge:

 

  • Einen Tag Zeit für viel Ruhe, Entspannung und etwas Bewegung an der frischen Luft.
  • Abgekochtes Wasser Usnodaka und Reisbrühe Manda als reinigende Getränke über den ganzen Tag.
  • Leicht verdauliche Mahlzeiten aus Khichari, einem leckeren Reis-Mung-Eintopf.


Wenn Sie sich etwas Gutes tun wollen und sich einen Detox-Tag gönnen, so sollten Sie an diesem Tag nicht arbeiten, denn nur in der Entspannung kann der Körper gut ausleiten und regenerieren.

 

Kochen Sie sich am Morgen 1,5 Liter abgekochtes Wasser Usnodaka und 1 Liter Reisbrühe Manda und trinken Sie dies über den Tag verteilt. Für das Mittag- und Abendessen bereiten Sie sich jeweils einen frischen Khichari – Reis-Mungeintopf mit Gemüse – zu, den Sie in Ruhe und Achtsamkeit zu sich nehmen.

 

Planen Sie auch eine umfassende Morgenroutine mit Selbstmassage, Yoga und Meditation in den Tagesablauf ein. Damit schenken Sie sich eine ganzheitliche Rundum-Erneuerung an Ihrem Detox-Tag.

Ayurvedische Detox-Rezepte

Usnodaka – abgekochtes Wasser

Erhitzen Sie 2 Liter Wasser in einem Topf und köcheln Sie es auf 1,5 Liter ein. So wirkt es besonders reinigend und auskratzend. Das abgekochte Wasser in eine Thermoskanne füllen und über den Tag verteilt trinken.
Je nachdem, wann Sie trinken, beeinflussen Sie auch die Wirkung:

Trinken Sie viel heißes Wasser am Morgen, so reinigt es den Körper und regt die Ausscheidungen an.
Trinken Sie viel heißes Wasser am Abend vor dem Schlafengehen, so schwemmt es Toxine (Ama) aus und reduziert Fettgewebe.

Manda-Reisbrühe als Zwischenmahlzeit

Ayurveda empfiehlt eine Reisbrühe als besonders bekömmliche Reinigungsmethode mit Vata-Ausgleich:

Rösten Sie 2 EL (40 g) Basmatireis 1–2 Minuten in einem Topf an und geben Sie dann 560 ml heißes Wasser dazu. Den Reis 15 Minuten weich köcheln, 1 MS Steinsalz zufügen und das Reiswasser absieben. In eine Thermoskanne füllen und am Vor- und Nachmittag als „Zwischenmahlzeit“ trinken.

Khichari: Reis-Linseneintopf als Hauptmahlzeit

Zutaten

  • 2 EL Reis
  • 2 EL Mungbohnen
  • 1 TL Ghee
  • 400 ml heißes Wasser
  • 1 MS Hing
  • 1 MS Kurkuma
  • ¼ TL Kreuzkümmelsamen
  • ½ TL frischen Ingwer, fein gerieben
  • 1 Karotte
  • ½ Zucchini
  • ¼ TL Steinsalz
  • 1 TL Zitronensaft
  • Koriandergrün
     

Zubereitung

  • Ghee in einem Topf erhitzen.
  • Hing und Kreuzkümmelsamen zufügen, umrühren, dann Reis und Mungobohnen zufügen und für 1–2 Minuten anrösten. Kurkuma und Ingwer unterrühren. 350 ml Wasser aufgießen und zum Kochen bringen.
  • Karotte und Zucchini würfeln, dem Khichari zufügen und alles zusammen köcheln lassen bis das Wasser verkocht ist.
  • Nun mit Steinsalz, Zitronensaft und etwas frischem Koriandergrün (falls vorhanden) abschmecken. Gerne kann auch noch etwas Kreuzkümmel und Ghee am Ende zugefügt werden.

Panchakarma – 5 Ausleitungsverfahren

Panchakarma heißen die fünf Säulen der ayurvedischen Reinigungstechniken. Sie werden innerhalb einer klinischen Ayurveda-Kur angewendet. Die fünf Ausleitungstechniken im Rahmen des Panchakarma nehmen in der klassischen Ayurveda-Literatur einen bedeutenden Platz ein und werden als die wirkungsvollsten Therapiemaßnahmen des Ayurveda betrachtet. Sie setzen sich zusammen aus:
 

  • Virecana, das durch Pflanzen hervorgerufene Abführen
  • Asthapana Vasti, Einläufe mit arzneilichen Abkochungen
  • Anuvasana Vasti, Einläufe mit arzneilichen Ölen
  • Nasya, Einnahme von Medikamenten über die Nase
  • Vamana, das durch Pflanzen hervorgerufene Erbrechen

Panchakarma als Therapie

Eine Panchakarma-Kur dauert zwischen zwei und zehn Wochen und ist nicht etwa ein Wellness-Programm, sondern das konzentrierteste Therapieprogramm der ayurvedischen Anwendungsmöglichkeiten. Die wirkungsvolle Heilmethode wird zur Behandlung von körperlichen und psychischen Beschwerden eingesetzt.


Durch den ganzheitlichen Behandlungsansatz werden tiefe Erneuerungsprozesse im grob- und feinstofflichen Körper (Annamaya, Pranamaya und Manomaya Kosha) ausgelöst. Damit können nicht nur zum Teil jahrzehntelang angesammelte Toxine und Stoffwechselschlacken ausgeleitet werden, sondern auch emotionale Verletzungen und traumatische Erfahrungen aus der Vergangenheit werden an die Oberfläche gebracht und durch psychologische Begleitung behandelt.



Eine Panchakarma-Kur läuft in drei Phasen ab

1. Die Vorbehandlung

Durch Ölmassagen, Schwitzkuren, eine stoffwechselanregende Diät und das Trinken von Ghee werden die Giftstoffe im Körper gelöst und in Umlauf gebracht. Dies ist für den Patienten eine wichtige Vorbereitung auf die anschließende Hauptbehandlung.

2. Die Ausleitung

Die Hauptbehandlung besteht aus den fünf Reinigungstechniken, welche die nun freigesetzten Toxine aus dem Körper leiten. Welche Verfahren zum Einsatz kommen, entscheidet der behandelnde Ayurveda-Arzt anhand der individuellen Diagnose.


Die Ernährung besteht in dieser Zeit aus mehr oder weniger verdünnten Reissuppen, die ggf. mit Salz oder Kreuzkümmel gewürzt sind.

3. Die Nachbehandlung

Nach der sehr tiefwirkenden Ausleitung ist eine aufbauende Nachbehandlung unbedingt notwendig, um den Körper wieder zu stabilisieren und belastungsfähig zu machen. Die Nachbehandlung einer Panchakarma-Kur besteht aus den sogenannten Rasayanas, den verjüngenden und aufbauenden Kräuter- und Therapieempfehlungen des Ayurveda, sowie einer langsamen Rückführung in den Alltag.


Der Prozess wird von einem immer abwechslungsreicheren Speiseplan mit wohlschmeckenden Aufbau-Menüs, Ölgüssen und Massagen begleitet, die Körper und Geist von Tag zu Tag mehr Gesundheit, Lebensfreude und Vitalität schenken.

Medizinische Indikationen

Lesen Sie hier, bei welchen Beschwerdebildern eine medizinische Ayurvedakur angezeigt ist.

Ayurveda-Tipps für Zuhause

Viele Empfehlungen aus der ayurvedischen Gesundheitslehre lassen sich auch Zuhause in den Alltag integrieren – für ein Leben in Gesundheit und Vitalität. Einige Anregungen haben wir hier zusammen gestellt.

Die ayurvedische Morgenroutine

Dinacharya – gut in den Tag starten

Ein wichtiger Bestandteil der gesundheitserhaltenden Maßnahmen Svasthavritta des Ayurveda ist die ayurvedische Morgenroutine Dinacharya. Sie umfasst ein ganzheitliches Reinigungsprogramm für Körper, Geist und Sinne, wirkt auf lange Sicht Krankheiten entgegen und bereitet uns darauf vor, den Herausforderungen des Alltags standzuhalten.
Eine vollständige Morgenroutine besteht aus Selbsteinölung, Zungeschaben und Ölziehen sowie einem Yoga- und Meditationsprogramm.

Die wichtigsten Komponenten der Morgenroutine

  • Trinken Sie am Morgen 1–2 Gläser warmes Wasser, um den Stoffwechsel anzuregen.
  • Nun folgt die Mundhygiene mit Zähneputzen, Zunge schaben und Ölziehen (Gandusha). Nehmen Sie dazu einen Schluck Sesamöl in den Mund und behalten Sie es für einige Minuten darin.

 

  • Wenn noch etwas Zeit besteht, ölen Sie den ganzen Körper mit etwas Sesamöl ein, insbesondere Kopfhaut, Ohren und Füße.

 

  • Lassen Sie das Öl einwirken und praktizieren Sie währenddessen eine Nasenspülung (Nethi). Dafür gibt es spezielle Nasenkännchen, mit denen Sie das Wasser in das eine Nasenloch einführen und im anderen Nasenloch ausfließen lassen können. Anschließend die Nasenlöcher mit 2–3 Tropfen Sesamöl oder Ghee benetzen.
  • Den Körper reinigen mit einer angenehm heißen Dusche. Dabei das Öl mit etwas Salz oder Kichererbsenmehl von der Haut emulgieren und gründlich abduschen.
  • Im Anschluss können ein Yoga-Bewegungsprogramm und eine stille Meditation praktiziert werden.
     

Aus diesen Komponenten lässt sich eine verkürzte Variante für den täglichen Gebrauch individuell zusammenstellen.

Ayurveda-Fußmassage

Machen Sie Pause vom Alltag! Mit der ayurvedischen Fußmassage Padhabyanga können Sie sich ganz einfach zu Hause selbst verwöhnen. Eine sehr entspannende Massage-Technik, die Ihren gesamten Körper erneuert und kräftigt.

 

Anleitung für die Selbstmassage

  • Ölen Sie Ihre Füße mit Tailam (ayurvedisches Massage-Öl) oder Ghee ein und streichen Sie zweimal zu den Knien hinauf.
  • Umkreisen Sie die Knöchel mit beiden Händen synchron, ziehen Sie dann die Achillessehne aus und lassen Ihren Fuß wieder sacht auf den Boden gleiten.
  • Kreisen Sie mit drei Fingern an dem weichen Teil des Fußgewölbes an der Innenseite des Fußes entlang – vom Fersenballen vor bis zum Großzehballen. Auf dem Rückweg ausstreichen und das Ganze zweimal wiederholen.
  • Anschließend arbeiten Sie sich an der Außenkante des Fußes mit Daumen und Zeigefinger vom Fersenballen bis zum Kleinzehballen vor, insgesamt drei Mal.
  • Nun kreisen Sie mit dem Daumen der inneren Hand kräftig um die Ferse.
  • Im nächsten Schritt streichen Sie Fußrücken und Zehengrundgelenk-Zwischenräume sowie die Sehne am Fußgelenk aus.
  • Dann fahren Sie mit dem kleinen Finger zwei bis drei Mal in jeden der Zeh-Zwischenräume.
  • Mit Ihrem Daumen streichen Sie jetzt die Zwischenzeh-Unterseite und den Zehballen mit Druck zum kleinen Zeh entlang und wieder zurück – bitte zwei Mal wiederholen. Dann gehen Sie zum kleinen Zeh und streichen vor dort die Zehen mit leichtem Zug nach oben aus. Den anderen Fuß behandeln Sie auf die gleiche Weise.
  • Zum Schluss decken Sie Beine und Füße gut zu, um sie warm zu halten.

Meditative Körperreise

Entdecken Sie den Ursprung Ihrer Persönlichkeit

Die folgende Übung ermöglicht, die Konstitutionsanteile von Vata, Pitta und Kapha im Körper zu spüren und damit der eigenen Konstitution Schritt für Schritt näher zu kommen.

Einspüren

Legen oder setzen Sie sich ganz entspannt hin und atmen Sie ruhig ein und aus. Hören Sie dabei eine entspannende Musik oder genießen Sie einfach die Stille Ihrer Umgebung. Spüren Sie, wie der Atem durch den ganzen Körper fließt und seine rhythmische Bewegung in jedes Körperteil gelangt. Sagen Sie sich bei jedem Einatmen: Mein Körper ist angenehm entspannt, angenehm schwer und angenehm warm.

An der Quelle von Vata im Unterbauch

Legen Sie die Hände auf den unteren Bauch und atmen Sie tief in Ihren Bauch hinein. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Unterbauch und den Dickdarm. Dies ist der Hauptsitz von Vata, hier sammelt sich Ihre gesamte Bewegungsenergie. Spüren Sie die Leichtigkeit Ihrer Bewegung und die Quelle Ihrer Kreativität, Flexibilität und Feinfühligkeit. Vergegenwärtigen Sie sich die verschiedenen Aspekte und Persönlichkeitsmerkmale von Vata und spüren Sie Ihre eigenen Anteile davon.

 

  • Ist Ihr Körper eher leicht, zart und schmal?
  • Frieren Sie leicht?
  • Sind Sie in all Ihren Aktivitäten eher schnell und sprunghaft?
  • Ist Ihr Kopf immer in Aktion und können Sie Ihre Gedanken schlecht abschalten?
  • Erleben Sie bewusst die verschiedenen Vata-Anteile in sich und atmen Sie weiter entspannt ein und aus.

Zur Pitta-Kraft in der Bauchmitte

Gehen Sie nun mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit in die Bauchmitte auf Höhe des Dünndarms und der Leber. Hier ist der Hauptsitz ihres Pittas und der Verdauungsenergie. Spüren Sie die Kraft und die Hitze Ihrer Feuerkraft und die unermessliche Stärke, die in Ihnen daraus erwächst.
Ihre Pitta-Energie brennt und brodelt in Ihrem Inneren und schenkt Ihnen Vitalität und Dynamik in jedem Körperteil, geistige Klarheit und eine durchdringende Umsetzung in allen körperlichen und geistigen Prozessen. Vergegenwärtigen Sie sich die verschiedenen Aspekte und Persönlichkeitsmerkmale von Pitta und spüren Sie ganz bewusst Ihre eigenen Anteile davon:

 

  • Ist Ihr Körper warm und kraftvoll?
  • Haben Sie eine gute Verdauung und einen aktiven Stoffwechsel?
  • Sind Sie eine starke Persönlichkeit mit Durchsetzungsvermögen und erfolgsorientierter Handlungsweise?
  • Neigen Sie zu Hautreizungen, Durchfall oder Entzündungen im Körper?
  • Erleben Sie bewusst alle Pitta-Anteile in sich und atmen Sie wieder entspannt ein und aus.

Kapha-Fülle & Herzensenergie im Brustraum

Wenden Sie nun Ihre Aufmerksamkeit Ihrem Brustkorb und oberen Magenbereich zu. Hier ist der Hauptsitz Ihres Kaphas. Öffnen Sie mit jedem Atemzug Ihre Brust und Ihre Herzensregion. Spüren Sie die liebevolle Kraft und Sehnsucht Ihrer Herzensenergie und genießen Sie die innere Fülle und angenehme Schwere der ruhigen Kapha-Energie. Kapha entfaltet sich im ganzen Brustraum und erfüllt Sie mit tiefer Ruhe, Gelassenheit und Liebe.Vergegenwärtigen Sie sich die verschiedenen Aspekte und Persönlichkeitsmerkmale von Kapha und spüren Sie Ihre eigenen Anteile davon:

 

  • Ist ihr Körper robust und kräftig gebaut?
  • Verfügen Sie über ein stabiles Immunsystem, fülliges Haar und eine unempfindliche Haut?
  • Sind Sie eine ausgeglichene, in sich ruhende Persönlichkeit und kommen viele Menschen zu Ihnen, um sich Hilfe und Trost geben zu lassen?
     

Erleben Sie bewusst alle Kapha-Anteile in sich und atmen Sie wieder entspannt ein und aus. Bleiben Sie entspannt und genießen Sie die vielfältige Fülle Ihrer Persönlichkeit.

Rückblick in die Kindheit

Nun wenden Sie ihre innere Aufmerksamkeit nochmals der Vergangenheit zu, um ihrer Grundkonstitution (Prakriti) näher zu kommen:
 

  • Wie haben Sie als Kind ausgesehen?
  • An welches Lebensgefühl können Sie sich noch erinnern?
  • Wie würden Sie Ihre Doshas in der Kindheit beschreiben?
     


Richten Sie Ihre innere Aufmerksamkeit auf Ihre Kindheit und die damit verbundenen Erinnerungen und Bilder. Lassen Sie diese einfach vor Ihrem inneren Auge entstehen und beobachten Sie sie.
 

  • Waren Sie als Kind vom Grundwesen genau wie jetzt?
  • Oder haben Sie sich stark im Aussehen und Verhaltensweisen verändert?
     


Verweilen Sie einen Moment mit Ihrem inneren Kind und genießen Sie sich selbst in Ihrem unverfälschten und natürlichen Ausdruck der ursprünglichen Persönlichkeit.
 

  • Gibt es Dinge oder Anteile Ihrer in der Kindheit sichtbaren Konstitution, die Sie auch als Erwachsener wieder leben und ausdrücken möchten, weil Sie sich damals damit so wohlfühlten?
  • Wenn ja, was ist es?
     


Prägen Sie sich Ihre ungelebten Wünsche und ungenutzten Potenziale genau ein und nehmen Sie diese als inneres Bild, als persönlichen Auftrag, mit in den Alltag hinein.

Zurück im Hier und Jetzt

Kommen Sie dann langsam wieder zurück in die Gegenwart. Atmen Sie wieder tief bewusst ein und aus und rekeln, recken und strecken Sie Ihren Körper. Öffnen Sie wieder die Augen und betrachten Sie Ihre Konstitution und Dosha-Anteile in einem neuen und etwas tiefer begründeten Licht.

Dosha-Test

Welcher Ayurveda-Typ bin ich?

Vata, Pitta oder Kapha – entdecken Sie Ihre ayurvedische Konstitution. Mit unserem kostenlosen Dosha-Test erhalten Sie erste Hinweise zu Ihrem persönlichen Gleichgewicht und passende Empfehlungen für Ernährung und Lebensweise.
 

jetzt gratis testen

Ayurveda-Basiswissen

Kostenlose Broschüre

Entdecken Sie die Grundlagen des Ayurveda – verständlich erklärt und praxisnah für den Alltag. Unsere Broschüre gibt Ihnen einen inspirierenden ersten Einblick in die Welt der ayurvedischen Gesundheitslehre.
 

Jetzt bestellen

Youtube Videos

Um Youtuvevideos aufzurufen benötigen wir die Bestätigung für die funktionellen Cookies. Bitte klicken Sie auf den Button “Einstellungen” und erlauben Sie die Cookies in der Kategorie “Funktional”.

Google-Map

Um Google-Map darzustellen benötigen wir die Bestätigung für die funktionellen Cookies. Bitte klicken Sie auf den Button “Einstellungen” und erlauben Sie die Cookies in der Kategorie “Funktional”.

Video

Um Video abzuspielen benötigen wir die Bestätigung für die funktionellen Cookies. Bitte klicken Sie auf den Button “Einstellungen” und erlauben Sie die Cookies in der Kategorie “Funktional”.